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Über einer weiten Grassteppe erhebt sich am Horizont ein gewaltiges Bergmassiv, der 5.894 m hohe Kilimanjaro. Sein Gipfel ist von ewigem Eis bedeckt. Spätestens Ernest Hemingway machte mit seinem Roman ”Schnee am Kilimanjaro” den Amboseli Nationalpark berühmt. Er liegt nahe an der Grenze zu Tanzania und ist insbesondere in der Trockenzeit ein idealer Platz zur Beobachtung der Tierwelt. Rund um den Amboseli-See sammeln sich dann alle nur erdenklichen Tierarten und bilden die Kulisse für ein unvergessliches Erlebnis in der afrikanischen Wildnis.
Amboseli ist ein Park der Kontraste. Obwohl er trocken aussieht, werden seine unterirdischen Quellen ständig vom Schmelzwasser des Kilimanjaros versorgt, die an zwei Stellen im Park an die Oberfläche treten. Während der Trockenzeit kann man über dem ausgetrockneten See bizarre Luftspiegelungen sehen, die Dörfer am Horizont entstehen lassen, die von wirklichen Gnu- und Zebraherden durchzogen werden.
Der Amboseli Nationalpark ist wahrscheinlich der beste Ort in Kenia, um Elefanten von nahem zu beobachten. Abgesehen von den Elefanten umfasst das Spektrum viele andere Wildtiere - von Maasai-Giraffen, über Grant- und Thomson-Gazelle bis hin zu Löwen, Geparden und Leoparden. Je nach Jahreszeit und Tageszeit findet man die Tiere entweder unter schattigen Akazienbäumen, Dornbüschen, in den Ebenen oder im Schlamm der Sümpfe - und im Hintergrund immer den Mount Kilimanjaro.
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