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Klein, aber fein - Passender lässt sich der Hells Gate Nationalpark in der Nähe des Lake Naivasha nicht beschreiben. Mit seinen nur 69 qkm Fläche zählt er zu den Tierreservaten im Westentaschenformat, beheimatet aber trotzdem eine vielfältige Fauna. Maasai-Giraffen, Zebras, Büffel, Paviane, Meerkatzen, Warzenschweine, Kuhantilopen, Elenantilopen, Klippspringer, Dik-Dik, Thomson-Gazellen, Impalas, Stein- und Buschböcke bekommt man häufig zu sehen. Aber auch Raubtiere wie Schakal, Löffelhund, Streifen- und Tüpfelhyäne, Serval oder sogar Leopard und Gepard sind hier anzutreffen. Von der vielfältigen Vogelwelt seien nur der Strauß, der Sekretärsvogel, der Schrei-Seeadler und diverse Geierarten erwähnt.
Aber nicht nur die vielfältige Tierwelt rechtfertigt einen Besuch. Der Park fasziniert auch durch seine urwüchsige Landschaft. Bereits kurz nach dem Betreten des Hells Gate Nationalparks stösst man auf den Fisher’s Tower, einen 25 Meter hohen, turmartigen Lavaschlot. Hier beginnt auch die faszinierende Ngorowa-Schlucht, die an beiden Seiten von hohen Basaltwänden begrenzt wird. In der Schlucht bietet eine Grassavanne der Tierwelt eine Heimat. Der Hells Gate Nationalpark trägt seinen Namen übrigens wegen der vielen furchteinflössenden Quellen, die sich innerhalb seiner Grenzen befinden. Allerdings wurde diese geothermische Energie nicht naturbelassen, sondern dient zur Stromerzeugung und sättigt immerhin 15 Prozent des gesamten kenianischen Stromverbrauchs.
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