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Das Samburu Nationalreservat liegt im halbwüstenartigen Norden Kenias. Das Landschaftsbild ist äusserst reizvoll und wird abwechselnd geprägt von offener Grassavanne und Dornbuschsavanne, unterbrochen von einigen felsigen Hügeln. Das beherrschende Element und die gleichzeitige Lebensader dieses National- reservats ist der Uaso Nyiro River, dessen Name in der Sprache der hier beheimateten Samburu “Fluß mit braunem Wasser” bedeutet.
Für viele Kenia-Kenner zählt das Samburu Nationalreservat zu den schönsten Naturschutz-gebieten des Landes. Man hat hier gute Chancen, viel Wild zu sehen. Wenn auch die grossen Herden fehlen, so fasziniert hier doch die Vielfalt der Arten. Im Samburu kommen Tierarten vor, die besonders an die Trockenheit angepasst sind und daher in den niederschlagsreicheren Regionen Kenias nicht anzutreffen sind. Hierzu zählen u.a. Giraffenhalsgazelle (Gerenuk), Grevy-Zebra, Somali-Strauß, Beisa-Spießbock (Oryx-Antilope) und Netzgiraffe. Relativ gross ist der Bestand an Geparden und Leoparden. Weitere Säugetiere, die man hier antrifft sind Steppenzebras, Büffel, Impalas, Wasserböcke, Grant-Gazellen, Klippspringer, grosse und kleine Kudus, Warzenschweine und nicht zuletzt Löwen. In den Windungen des Uaso Nyiro River tummeln sich Flusspferde und auf den Sandbänken dösen mächtige Krokodile. Den Höhepunkt bilden die grossen Elefantenherden, die im seichten Wasser des Uaso Nyiro River trinken und baden.
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